Der 1994 durch Selbstmord verstorbene Avantgardist Gherasim Luca wurde dieses Jahr in seinem Heimatland Rumänien geehrt. Unlängst wurde auch ein rumänisches Manuskript eines seiner Werke entdeckt, das man bislang nur auf Französisch kannte.
Anfang des Jahres hat der britische Schriftstellerverband den im zentralrumänischen Târgu Mureş geborenen Dramatiker Csaba Székely mit dem Imison-Preis für Debüt eines Dramatikers geehrt.
Gleichzeitig mit der ersten Übertragung des öffentlich-rechtlichen Radios im Jahr 1928 wurde auch das Sinfonieorchester des Rundfunks gegründet. Die Leitung sollte der Komponist Mihail Jora übernehmen.
Insgesamt 350 Veranstaltungen, 66 Spielplätze, 70 Länder und rund 60.000 Zuschauer am Tag – das ist die stolze Bilanz von FITS 2013. In unserer Kulturchronik lassen wir die Highlights der Aufföhrungen Revue passieren.
Das Internationale Buchfest Bookfest 2013“ hat Anfang Juni in Bukarest in den Pavillons des Ausstellungsgeländes Romexpo stattgefunden und wurde von über 90.000 Menschen besucht. Etwa 200 Verlage haben ihr Buchangebot vorgestellt.
Das westerumänische Timișoara/Temeswar ist eine an Theatertradition reiche Stadt. Das Euroregionale Theaterfestival“ findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt.
Am 18. Februar 1929 strahlte der Rumänische Rundfunk seine erste Hörspielproduktion aus: das Stück Was das Dorf wußte“ von V. Al. Jan, gesprochen von Maria Filotti und Romald Bulfinski, beide Schauspieler des Bukarester Nationaltheaters.
Ende März wurden die rumänischen Künstler Lia und Dan Perjovschi sowie der aus Israel stammende und in Deutschland lebende Dirigent Yoel Gamzou mit dem Princess Margriet Award ausgezeichnet.
Himmelsplatz. Ein Küchentagebuch“ von Nora Iuga und Erotikon. Ein Traktat über amouröse Fiktion“ von Mihaela Ursa sind zwei der interessantesten rumänischen Bücher des vergangenen Jahres.
Maria Alexandra Victoria wurde am 29. Oktober 1875 in Eastwell Park als Tochter des britischen Prinzen Alfred von Sachsen-Coburg und Herzogs von Edinburgh und der Herzogin Maria Aleksandrowna von Russland geboren.
Drei rumänische und drei kanadische bildende Künstler von verschiedenen Generationen arbeiten seit einiger Zeit an gemeinsamen Projekten in Rumänien und Kanada. In der Kulturchronik stellen wir sie vor.
Rumänien mit zwei Projekten an der 55. Internationalen Kunstausstellung in Venedig, die vom 1. Juni bis 24. November 2013 stattfindet.
Zwei rumänische Kurzfilme Ca o umbră de nor“ – Wie ein Wolkenschatten“, unter der Regie von Radu Jude, und În acvariu“ – Im Aquarium“, von Tudor Cristian Jurgiu, konkurrieren in den Sektionen Quinzaine des Réalisateurs“ und Cinéfondation“.
Der Gewinner des Großen Preises beim Internationalen Kurzfilm-Festival NexT in Bukarest kommt aus Portugal. Os Vivos Tambem Choram – Auch die Lebendigen weinen“ heißt das Werk des Regisseurs Basil da Cunha, das die Jury diese Woche auszeichnete.
Mitte April feierte ein Minifestival mit dem Titel E-MOTIONAL“ den künstlerischen Prozeß und das Experiment, mit der Hoffnung, Dinge, die meistens unsichtbar bleiben, sichtbar zu machen.