Alexandru Bârlădeanu war ein Ökonom und hochrangiger Kader der Kommunistischen Partei, der bis zu seiner Entfernung aus dem Machtapparat 1968 mit Diktator Nicolae Ceaușescu – nicht nur zu wirtschaftlichen Themen – mehrmals auf Konfrontationskurs ging.
Für den Verein für Bildung und Stadtentwicklung AEDU der sich insbesondere, aber nicht ausschließlich mit der Geschichte von Ploiesti, dem berühmten Ölzentrum von Prahova, beschäftigt, war 2021, trotz der Corona-Pandemie, ein volles Jahr.
Grenzen zu überwinden, gehörte schon immer zum Menschsein. Doch in den kommunistischen Ostblockstaaten gehörte Reisefreiheit nicht zu den Grundrechten, und der Staat machte es einem besonders schwer.
Nach dem Tod Josef Stalins und mit dem Eintreten des sogenannten Tauwetters versuchte Rumänien eine relativ eigenständige Außenpolitik innerhalb des Ostblocks zu betreiben. Dazu gehörte auch eine schrittweise Annäherung an den Westen.
Der 10. Mai ist ein Tag von herausragender Bedeutung für die Entstehung des modernen rumänischen Staates und war bis 1947 der Nationalfeiertag des Landes.
Insbesondere nach seiner Machtergreifung ging der kommunistische Staatsapparat äußerst hart gegen seine Gegner vor: Es galt, die antikommunistischen Widerstandskämpfer zu fassen und Bauern einzuschüchtern, die sich der Zwangskollektivierung widersetzten.
Nach der Besetzung Rumäniens durch sowjetische Truppen und der Einsetzung einer prokommunistischen Regierung kämpften Partisanen in den Bergen fast ein Jahrzehnt lang gegen die neuen Machthaber. Besonders tragisch war die Geschichte der Arnăuțoiu-Brüder.
Die Zwangskollektivierung in Rumänien bedeutete, dass zwischen 1949 und 1962 den Bauern Land und Vieh beschlagnahmt wurde und sie gezwungen wurden, sich den neuen landwirtschaftlichen Genossenschaften anzuschließen.
Marion Le Roy Dagen lebt in Frankreich, wurde aber in Rumänien geboren, wo sie als kleines Kind in einem Waisenhaus verlassen wurde. Ihre Erfahrung und die Suche nach den eigenen Wurzeln thematisiert sie in einem autobiographischen Roman.
Der kommunistische Gulag verschonte niemanden, auch nicht die Frauen. So auch Arlette Coposu, die Frau des berühmten Politikers und Polit-Häftlings Corneliu Coposu, der 14 Jahre im Gefängnis verbrachte. Seine Frau Arlette erlebte ein ähnliches Schicksal.
Der 23. August, der während des Kommunismus mit Pomp und riesigen Militärparaden gefeiert wurde, ist seit vielen Jahren der Europäische Tag des...
Psychologie und Psychiatrie haben in Rumänien schon immer ein Schattendasein geführt. Das kommunistische Regime schaffte die Fakultäten für Psychologie vorübergehend ab und die psychiatrische Versorgung ist in Rumänien immer noch unzulänglich.
Das kommunistische Regime rühmte sich immer damit, es habe den Analphabetismus in Rumänien getilgt. Doch Historiker sagen, dass der Erfolg der Alphabetisierungskampagne fragwürdig gewesen sei, weil die Kosten viel höher als die Vorteile waren.
Internationalismus war ein Konzept, das viele kommunistische Regime förderten. Auch die Geheimdienste kooperierten dabei streckenweise, mit dem Ziel, die Alleinherrschaft der kommunistischen Parteien sicherzustellen.
Bis 1989 sorgte die Geheimpolizei Securitate für Angst und Schrecken. Ein besonders dunkles Kapitel sind die standrechtlichen Erschießungen von Widerständlern durch Securitate-Trupps in den ersten Jahren nach der Machtergreifung der Kommunisten.