Zu den historischen Aufzeichnungen über Epidemien in Rumänien gehören einige schreckliche Kapitel über Typhus. Die Fleckfieber-Epidemie von 1916–1917 in Rumänien tötete mehr Menschen als der Krieg.
Die Beziehungen zwischen Rumänien und Russland waren von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Die Annexion Bessarabiens durch das zaristische Russland 1812 und durch die Sowjetunion 1940 belasteten das Verhältnis der beiden Länder nachhaltig.
Zusammen mit Mircea Eliade und Emil Cioran gehört Ionescu zur Generation der drei herausragenden Rumänen, die im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts geboren wurden und wichtige Strömungen des westlichen Denkens nach 1945 beeinflusst haben.
Die gewalttätigen Ereignisse vom 13. bis 15. Juni 1990, als die Zivilbevölkerung der rumänischen Hauptstadt von Bergarbeitern misshandelt wurde, bedeuteten ein Abdriften vom demokratischen Weg, den Rumänien im Dezember 1989 eingeschlagen hatte.
Alexandru Ioan Cuza war der erste Herrscher der Vereinigten Rumänischen Fürstentümer und des entstehenden Nationalstaates Rumänien. Mit seiner Wahl zum Herrscher der Moldau und der Walachei 1859 wurde die Vereinigung der beiden Fürstentümer vollzogen.
Das kommunistische Regime rühmte sich immer damit, es habe den Analphabetismus in Rumänien getilgt. Doch Historiker sagen, dass der Erfolg der Alphabetisierungskampagne fragwürdig gewesen sei, weil die Kosten viel höher als die Vorteile waren.
Internationalismus war ein Konzept, das viele kommunistische Regime förderten. Auch die Geheimdienste kooperierten dabei streckenweise, mit dem Ziel, die Alleinherrschaft der kommunistischen Parteien sicherzustellen.
Einer der wichtigsten rumänischen Politiker des 19. Jh. war der Konservative Lascăr Catargiu. Er war einer der effizientesten und entschlossensten rumänischen Politiker in einer Zeit der Modernisierung und des Aufbaus des rumänischen Staates.
Anfang des 13. Jh. siedelten sich Ritter des Deutschordens als Grenzschützer und strenge Verfechter des Katholizismus vorübergehend im Karpatenbecken an. Sie blieben zwar nur kurz, doch spielten sie eine wichtige Rolle in der damaligen Politik.
Mit Hilfe der Geschichten der Urgroßeltern, Großeltern, Tanten und Onkel, Cousins und Cousinen bewegt sich der Dokumentarfilm von den kleinen Einzelgeschichten zu den großen Ereignissen der Geschichte, die die Rumänen seit 1918 erlebt haben.
Bis 1989 sorgte die Geheimpolizei Securitate für Angst und Schrecken. Ein besonders dunkles Kapitel sind die standrechtlichen Erschießungen von Widerständlern durch Securitate-Trupps in den ersten Jahren nach der Machtergreifung der Kommunisten.
Eine neue, interaktive Ausstellung über den mittelalterlichen Herrscher Vlad Ţepeş öffnete vor kurzem ihre Tore in Schäßburg, der Heimat des walachischen Fürsten.
Die Musik der 1970er und 1980er Jahre blieb vielen in Erinnerung, vor allem durch die Hippies und die Disco-Welle. In Rumänien herrschte damals eine kommunistische Diktatur. Doch den Rumänen blieb die internationale populäre Musik nicht unbekannt.
Iuliu Hossu war Bischof des griechisch-katholischen Bistums Cluj-Gherla, Kardinal, Senator für Recht im rumänischen Parlament, Ehrenmitglied (seit 1945) der Rumänischen Akademie und politischer Gefangener im kommunistischen Regime nach 1945.
Am 17. Januar 2000 starb in London der große Politiker Ion Raţiu. Er war einer der wichtigsten Führer des rumänischen Exils, das sich sowohl gegen den rechten als auch gegen den linken Totalitarismus stellte.