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Ukraine-Krieg: weitreichende wirtschaftliche Folgen

Die Inflation hat – nicht nur in Rumänien – Rekordwerte erreicht und wird laut Vorhersagen der Rumänischen Nationalbank (BNR) das ganze Jahr über hoch bleiben und in der Wirtschaft für Turbulenzen sorgen.


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Ukraine-Krieg: weitreichende wirtschaftliche Folgen
Ukraine-Krieg: weitreichende wirtschaftliche Folgen


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, 13.05.2022, 15:19



RadioRomaniaInternational · Ukraine-Krieg: weitreichende wirtschaftliche Folgen



Die erhöhte Inflation ist jedoch nicht das einzige Problem — die Preise für Lebensmittel, Treibstoff, Erdgas und Energie schnellen zusehends in die Höhe — alles vor dem Hintergrund der russischen Aggression gegen die Ukraine. In ihrem am Donnerstag publik gemachten Prognose-Bericht hat die rumänische Zentralbank die Inflationswerte nach oben korrigiert: Die zu erwartende Inflation werde bis Ende 2022 voraussichtlich 12,5 % betragen und sich bis Ende 2023 auf 6,7 % einpendeln. Noch im Februar hatte die Zentralbank die Inflation für Ende 2022 auf 9,6 % und für Ende 2023 auf 3,2 % geschätzt. Der Höhepunkt der Inflation soll im Juni erreicht werden, der durch die erhöhten Produktionskosten ausgelöste Inflationsdruck das ganze Jahr spürbar bleiben. Hinzu bringen die Energiepreiskrise und die Gesundheitskrise — noch ist die Pandemie nämlich nicht vorbei — weitere Verunsicherungen.



Das Nationale Statistikinstitut (INS) wartet da mit noch dramatischeren Zahlen auf: Die Inflation habe im Monat April 13,7 % erreicht, was im Klartext bedeutet, dass alle Preise im Schnitt um den selben Prozentsatz im Vergleich zum Monat April des vergangenen Jahres zugenommen haben. Am dramatischsten sind die Preise für Erdgas davon betroffen — das Statistikinstitut spricht in seiner Verlautbarung vom vergangenen Mittwoch von einer nahezu Verdoppelung.



Notenbankchef Mugur Isărescu räumt allerdings ein, dass die Teuerungswelle bereits im vergangenen Sommer ihren ersten Anlauf hatte und dass diese Entwicklung weiter anhalten wird. Mittelfristig sei die rumänische Wirtschaft aber nicht von einer Rezession bedroht, sondern werde in diesem Jahr dennoch ein Wachstum von möglicherweise 2 % verzeichnen, so der Notenbankchef.



Auch Staatschef Klaus Johannis schaltete sich nach den Stellungnahmen der Nationalbank und des Statistikinstituts in die Diskussion ein und sagte, dass die wirtschaftliche Situation auch nach einer möglichen Beendigung des Kriegs in der Ukraine schwierig bleiben werde. Für die negativen Entwicklungen sei in erster Linie Putins Aggressionskrieg gegen die Ukraine verantwortlich, so der rumänische Präsident Johannis, aus dessen Statement wir zum Schluss einen kurzen Auszug hören:



Diese Entwicklung und die darauf kommenden Krisen werden global sein, sagen die Experten, sie werden also nicht nur Rumänien betreffen, es wird zu Engpässen in der Versorgung mit Lebensmitteln kommen u.s.w. All das hat einen Hauptgrund und der ist Putins Krieg gegen die Ukraine. Die rumänische Regierung kann zwar vulnerablen Verbrauchern und Menschen mit geringem Einkommen unter die Arme greifen, doch das Problem bleibt ein globales. Auch in den USA geht die Inflation auf 10 % zu, ebenso in den westeuropäischen Staaten. Die Ursache ist der Krieg, und wir dürfen uns keine unnötigen Illusionen machen — selbst wenn der Krieg morgen endete, würde die Krise nicht ebenfalls morgen enden. Die Situation wird kompliziert bleiben und wir wären gut beraten, uns dessen bewusst zu sein.“

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