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Notenbank reduziert Leitzins zum dritten Mal: Reaktion der Handelsbanken bislang ausgeblieben

Die Nationalbank Rumäniens hat ein neues Signal für die Verbilligung der Kreditvergabe in der Landeswährung gesendet: erneut senkte sie den Leitzins. Bislang ist die Reaktion der Handelsbanken ausgeblieben.


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Notenbank reduziert Leitzins zum dritten Mal: Reaktion der Handelsbanken bislang ausgeblieben
Notenbank reduziert Leitzins zum dritten Mal: Reaktion der Handelsbanken bislang ausgeblieben


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, 02.10.2013, 14:58

Ab dem 1. Oktober gilt in Rumänien ein neuer Leitzins von 4,25% im Jahr. Davor hatte sich der Zins auf 4,5% beziffert. Damit beschloss der Verwaltungsrat der Nationalbank zum bereits dritten Mal in Folge, den als wichtigstes Steuerinstrument geltenden Zinssatz zu reduzieren. Die Ma‎ßname gilt der Wiederankurbelung der Kreditvergabe in der Landeswährung. Allerdings lie‎ßen die erhofften Auswirkungen bislang auf sich warten.



Die Handelsbanken stehen zur Zeit unter Kritik, eben weil sie den Aufrufen der Notenbank nicht gefolgt sind und die Kredite in Lei nicht verbilligt haben. Darüber hinaus, hätten sie anstelle der Darlehen die Zinsen für Spareinlagen gesenkt, stellte Notenbank-Gouverneur Mugur Isărescu fest.



Wenn wir bestimmte Ma‎ßnahmen ausarbeiten, legen wir Wert darauf, die notwendigen Signale zu senden und nicht die Banken zu stimulieren, die Zinssätze für Spareinlagen zu senken. Wir sind der Ansicht, dass sie in diesem Bereich einen extrem begrenzten Spielraum haben. Ich glaube, dass viele Banken das Limit bereits überschritten haben.” (Mugur Isărescu)



Laut Isarescu sei es im Interesse der Handelsbanken, die Kosten der Kredite in Lei erheblich zu mindern. Und eigentlich hätten die Banker auch keine andere Lösung”, sagt der Chef der rumänischen Notenbank. Was können die mit so viel Geld anstellen? Werden sie auf die Einlagefazilität der Nationalbank zurückgreifen? Dort beträgt der Zinssatz inzwischen nur 1,25% und wird demnächst noch weiter sinken”, so Isărescu.



Die hohen Zinssätze der Banken bei der Kreditvergabe in der Landeswährung seien weder angesichts der Währungspolitik, noch angesichts der Lage auf den Devisenmärkten , gerechtfertigt, glaubt der Gouverneur. Denn auf den Märkten, auf denen die Banken ihr flüssiges Kapital besorgen, sind die Kreditkosten um fünf oder sechs Mal niedriger als jene für Bankdarlehen an Privatpersonen oder Unternehmen.



Die Banken würden ihren Standpunkt mit dem Vertrauensproblem rechtfertigen können, behauptet die Nationalbank. Die Kundenqualität, die wahrgenommenen Risiken, die Diskussion um missbräuchliche Klauseln und die daraus entstehende Ungewissheit, das allgemeine Misstrauen, das alles sei gerechtfertigt. Aber es gebe keine wirtschaftlichen und finanziellen Gründe, um die Kreditzinsen nicht zu senken.



Ab dem 1. Oktober sind Banken in Rumänien verpflichtet, Vertragsklauseln zu streichen, die von einem Gericht als missbräuchlich bewertet wurden. Derzeit liegen der Justiz viele Kollektivanzeigen von Kreditnehmern gegen Banken vor. Laut einer Auswirkungsstudie der rumänischen Nationalbank, die der Regierung vorgelegt wurde, könnten Banken aufgrund missbräuchlicher Vertragsklauseln zu einem Schadenersatz in Höhe von insgesamt 1 Milliarde Euro verurteilt werden. Bei einer erweiterten Analyse möglicher rückwirkender Zahlungen, errechneten die Handelsbanken viel höhere Kosten, aufgrund der Zinsen und Provisionen: insgesamt könnten ca. 5,3 Milliarden Euro zusammenkommen.

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