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IWF veröffentlicht internationale Wirtschaftsprognosen

Einige Tage vor dem Frühlingstreffen hat der IWF seine Prognosen über die Weltwirtschaft für die nächsten zwei Jahre veröffentlicht.

IWF veröffentlicht internationale Wirtschaftsprognosen
IWF veröffentlicht internationale Wirtschaftsprognosen

, 20.04.2017, 17:13

Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognosen über die Weltwirtschaft für die Jahre 2017 und 2018 verbessert. Dies verlautet aus dem Bericht, der am Dienstag von der internationalen Finanzanstalt vor ihrem Frühlingstreffen veröffentlicht wurde. Der IWF geht von einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,1% 2016, 3,5% 2017 und 3,6% nächstes Jahr aus. Die Beschleunigung soll sowohl in den entwickelten Ländern als auch in den Schwellenländern und den schwachen Wirtschafen weitgehend spürbar sein.



Die Konsolidierung soll vor allem in der Fertigungsindustrie und im Handel stattfinden. Die positiven Bewertungen stützen sich teilweise auf das beschleunigte Wirtschaftswachstum und sind auf die Fortschritte in Europa, Japan, China und den USA zurückzuführen. Darüber hinaus haben viele Bankanstalten, darunter auch jene in Europa und den Schwellenländern ihr Kapital wiederaufgebaut, sodass diese wieder an Elastizität gewonnen haben.



Es gibt aber auch Risiken, warnt der IWF. Der Chefwirtschaftler der Anstalt Maurice Obstfeld meint, dass die grö‎ßten Risiken von den ersten zwei Wirtschaften der Welt kommen — die USA und China. Er erklärte, dass die Politik der amerikanischen Zentralbank, auf den Null-Zins zu verzichten und die Ankündigung der Washingtoner Verwaltung bezüglich einer breiten Investitionspolitik das Inflationsrisiko verschärfen könnten. Das würde zur Aufwertung des Dollars führen, was die Schwellenländer, die Schuldverschreibungen in Dollar besitzen, in eine heikle Situation versetzen könnte.



Was China angeht, entspringen die Risiken aus dem Vorhaben Pekings die Handelsbilanz auszugleichen und die Industrieproduktion zugunsten der Dienstleistungen zu reduzieren. Dazu kommt die Explosion des Kreditmarktes, die das ganze Finanzwesen beeinträchtigen und auch auf andere Länder negative Folgen haben könnte, sagt der IWF-Chefwirtschaftler noch. Dieser warnte auch, dass auch die protektionistische Politik die Wiederankurbelung der Wirtschaft gefährdet.



Europa soll ein Wirtschaftswachstum von 2% verzeichnen. Das Schwelleneuropa, wo auch Rumänien dazu zählt, soll ein Wachstum von 3% des BIP verzeichnen. Der Fonds hat die Prognose des Wirtschaftswachstums Rumäniens für 2017 von 3,8% auf 4,2%, und für 2018 von 3, 3% auf 3,4% revidiert. Laut dem IWF-Bericht soll Rumänien dieses Jahr das zweitgrö‎ßte Wirtschaftswachstum Europas nach Island mit 5,7% verzeichnen. Der Hauptantrieb des Wirtschaftswachstums ist der Konsum infolge der Senkung der MwSt., der Lohnerhöhungen und der Senkung der Zinsen sowoh bei der Landeswährung Lei als auch beim Euro.



Unterdessen revidierte die internationale Finanzanstalt auch die Schätzungen bezüglich Arbeitslosigkeit in Rumänien nach unten. Diese soll 2017 massiv, bis auf 5,4% von den ursprünglich geschätzten 6,2% sinken. 2018 soll diese 5,2% erreichen. Die Exprerten des Währugnsfonds haben auch die Inflationsprognosen überarbeitet. Diese werden von –1,6% im letzen Jahr auf 1,3 2017 und auf über 3% nächstes Jahr steigen. Die Haupteinwänge des IWF beziehen sich auf die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen vor dem Hintergrund der Lohnanhebungen.

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