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Erdgas: Neue Gaspipeline soll Anschluss an BRUA-Korridor erleichtern

In Rumänien wird in Kooperation mit einem türkischen Unternehmen eine neue Gaspipeline verlegt, mit der die im Schwarzen Meer geförderten Ressourcen nach Mitteleuropa geliefert werden sollen.


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Erdgas: Neue Gaspipeline soll Anschluss an BRUA-Korridor erleichtern
Erdgas: Neue Gaspipeline soll Anschluss an BRUA-Korridor erleichtern


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, 19.06.2023, 14:50

Das teils staatliche rumänische Erdgasförderungsunternehmen Transgaz hat mit dem türkischen Unternehmen Kalyon Insaat einen Vertrag über die Ausführung der Arbeiten für eine neue Gasleitung zwischen den Ortschaften Tuzla und Podișor in der Dobrudscha unterzeichnet. Laut einer Pressemitteilung an die Bukarester Börse umfasst das Projekt im Wert von rund 500 Mio. EUR den Bau einer 308,3 km langen Erdgasleitung, die die im Perimeter Neptun Deep im Schwarzen Meer ausgebeuteten Ressourcen mit dem so genannten BRUA-Korridor verbinden wird, der vier EU-Mitgliedstaaten miteinander verbindet: Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Österreich.



Der Vorstandsvorsitzende von Transgaz, Ion Sterian, erklärte in diesem Zusammenhang, dass die Gasleitung Tuzla-Podișor nach der bereits bestehenden BRUA-Gasleitung und jener vom Grenzort Ungheni bis Chișinău zwischen Rumänien und der Moldaurepublik das wichtigste Gasinfrastrukturprojekt sei, das das Unternehmen in Auftrag gibt. Laut Sterian handelt es sich um ein strategisches Projekt, das für die Energiesicherheit von entscheidender Bedeutung ist und auf der Liste der Projekte von gemeinsamem Interesse der Europäischen Union steht. Es wird die Kreise Constanța, Călărași und Giurgiu im Süden des Landes durchqueren und laut Transgaz dazu beitragen, den notwendigen Erdgasverbrauch für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu sichern, die Voraussetzungen für die Förderung privater Investitionen in der Region zu schaffen und die Ortschaften im Projektgebiet zu versorgen, d.h. rund 185 Tausend Einwohner und über 500 öffentliche Einrichtungen (Schulen, Rathäuser, Krankenstationen, Kultureinrichtungen, Arztpraxen u.a.m.).



Auch der neue stellvertretende Ministerpräsident der Bukarester Regierung, Marian Neacșu, ist zuversichtlich, dass die künftige Pipeline ferner ermöglichen werde, die 15 Milliarden Kubikmeter Erdgas, die aus dem Kaspischen Meer über Terminals in der Türkei und Griechenland nach Rumänien gepumpt werden, weiter zu befördern. Diese neuen Verbindungen, fügt der Vorstandschef von Transgaz, Ion Sterian, hinzu, werde dazu beitragen, dass Rumänien sich bis 2027 zu einer wichtigen regionalen Drehscheibe in der Gasbeförderung etabliert. Rumänien, sagt auch der neue Energieminister Sebastian Burduja, sei ein Land mit bedeutenden Erdgasressourcen, ein strategischer Transitpunkt und ein wichtiger regionaler Akteur, der dank seiner funktionierenden Transportinfrastruktur zu einer verbesserten regionalen Sicherheit beitragen könne.



Die Statistiken bestätigen die Aussagen der Politiker. Rumäniens Gasimporte haben in den ersten vier Monaten des Jahres um 45,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2022 abgenommen — das zeigen die vom Nationalen Institut für Statistik erhobenen Daten. Die heimische Gasförderung hingegen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast sieben Prozent. Die Nationale Strategie- und Prognosekommission schätzt, dass die Gasproduktion im Jahr 2023 um zwei Prozent steigen und die Importe um 6,2 Prozent pro Jahr sinken werden.

Finanzminister Barna Tánczos (Fotoquelle: gov.ro)
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